An der Linzer Uni schätze ich vor allem, dass sie so überschaubar ist und man immer wieder bekannte Gesichter in den Kursen sieht. Das habe ich dieses Mal sehr vermisst - bis gestern! Da dafür gleich zweimal und dann gleich die Verwandtschaft: In Englisch sitze ich mit dem Schwiegersohn von Thomas' ältestem Bruder und sozialpolitische Handlungsfelder mache ich gemeinsam mit Thomas' Neffen. Wir hatten die Lacher auf unserer Seite, als ich mich als seine Tante geoutet habe.
Englisch wird natürlich wieder viel Arbeit, wir müssen Fallstudien bearbeiten, eine Präsentation machen, ein Buch vorstellen - ich freue mich darauf!
Und für die sozialpolitischen Handlungsfelder habe ich mich auch für eine Präsentation angemeldet: "Soziale Ungleichheit und Bildung". Dieses Thema beschäftigt mich, soll mich auch bei der Diplomarbeit begleiten, also naheliegend darüber zu schreiben und zu reden.
Dieser Kurs hat in dem Semester sehr viel mehr Teilnehmer als bisher, weil er inzwischen Pflicht geworden ist für die Studienrichtung Sozialwirtschaft. Trotzdem wollen die Vortragenden ihn noch interaktiv halten und mit den Studenten ins Gespräch kommen. Inzwischen habe ich ja meine Scheu abgelegt, mich in einem großen Hörsaal zu Wort zu melden, meistens mache ich auch den Anfang - so auch gestern. Allerdings tun das die wenigsten, so hatte ich mich öfter zu Wort gemeldet.....bis die Professorin mit einem Schmunzeln gemeint hat "zum letzten Mal, Frau Thürriedl"....ok :-(
Nächste Woche habe ich wieder einige neue Kurse, vor allem zu Themen der Sozialforschung, darauf bin ich schon sehr gespannt und hoffe, dass ich das Gelernte für die Diplomarbeit verwerten kann!
Lest selbst, Eure Studentin
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